|
Dienstag, den 19. Januar 2010 um 19:02 Uhr |
|
Nach einer zweimonatigen Pause habe ich wieder angefangen richtig zu trainieren. Meine Motivation steigt ins fast unendliche. Die Pause war gut. Nur meine angefrorenen Füsse machen mir immer noch Probleme. Kommt Zeit kommt Rat.
Ein Ausflug nach Chamonix brachte mich auf die Idee, die Droite Nordwand zu klettern. Für mich war von Anfang an klar, dass die absoluten Speedbegehungen der Vergangenheit angehören. Das Risiko immer und immer wieder so schnell wie möglich eine Wand zu durchsteigen, ist zu gross. Und mit jeder weiteren Begehung wird die Möglichkeit eines Fehlers grösser, bis es irgendwann schief geht. Trotzdem: Wände wie die Droite sind sehr sicher zu klettern. Auch als Sologänger.
Ich wollte ganz einfach nur testen, ob ich wieder auf dem richtigen Kurs bin. Und ich bin es. Für mich war es eine Betsätigung, dass das, was ich bei der Speedtrilogie gelernt habe, ich jetzt auch umsetzten kann. es war für mich nicht ausschlaggebend einen Rekord aufzustellen. Ich wollte einfach nur klettern, das Erlebniss erfahren. Es ist nach wie vor eindrücklich, alleine in einer 1000 meter hohen Wand zu klettern. Dabei wollte ich testen wo ich stehe, wie fit ich bin. Die Begehung der Ginat am 19. Januar an der Droit-Nordwand ist für mich eine Motivationsspritze.
Dass ich schneller war als Christophe Profit ist nebensächlich. Ich freue mich aufs Bergsteigen und aufs Klettern. Ich muss zugeben nach 2 Stunden 8 Minuten war ich aber trotzdem ziemlich müde.
|