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02.11.2004
Im Frühjahr 1961 wurde der 6814 Meter hohe Gipfel über den Süd-Ost Grat erstbegangen. Die neuseeländische-amerikanische-englische Expedition war mit 17 Bergsteigern angereist. Davon waren schlussendlich 4 auf dem Gipfel. Der Grat bietet abwechslungsreiche Kletterei bis in den oberen 5. Schwierigkeitsgrad.
Heutzutage wird der ganze Anstieg mit Fixseilen ausgerüstet und als kommerzielle Expedition angeboten. Das habe ich, am 24. Oktober, als ich im Basislager ankam, zu Gesicht bekommen. 24 Expeditionen im Basislager. Zum guten Glück waren die Meistens bereits am abbrechen.
Nach der obligaten Putcha mit einem Lama, haben ich mit Hilfe von Lapka, meinem climbing Sherpa Lager1 und Lager2 eingerichtet. 2. November: Nach einer zweitägigen Pause in Pangboche verlasse ich das Basecamp, um den Grat über Camp 2 zu erkunden. Dass ich schneller vorwärts komme, lasse ich mein Rucksack im Basislager. Schliesslich will ich wieder zum Abendessen zurück sein. So ein Koch habe ich nicht alle Tage, will also keine Malzeit auslassen!
Nach siebenstündiger schöner Kletterei befinde ich mich auf dem Gipfel. Die Aussicht ist gewaltig: Everest, Lotse, Choyou, Makalu. Trotzdem bleibe ich nicht lange, meine Gore-Tex Jacke ist nicht besonders warm. Der Thermometer zeigt Minus 25 Grad. Pünktlich zum Abendessen bin ich wieder im Basislager. Zum Dessert gibt es Kuchen und Reisschnaps für alle.
Unterdessen sind meine Freunde im Basislager angekommen. Am 4 November steigen wir Richtung Camp1. Bereits am 6. November bin ich zum zweiten mal auf dem Gipfel. Ich Gratuliere, Anna Mattei, Renate Schmid, Romolo Nottaris und Carlo Spinelli zu Ihrem Gipfelerfolg. Für alle ein riesen Erlebnis!!!
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