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Ueli Steck ( 4. Okt. 1976 )
Gassenweg 23
CH-3852 Ringgenberg (BE)

Tel: +41 (0) 79 291 31 25
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Beruf: Bergsteiger, Zimmermann




von Barbara Liebster

Sieht man im Film Ueli Steck die Eigernordwand klettern, traut man seinen Augen nicht. Da ist einer so elegant, routiniert, zielgerichtet und leicht bepackt unterwegs zum Gipfel, als sei das sein täglicher Heimweg. Das Unglaublichste aber an dem Vorgang ist das atemberaubende Tempo, in dem der Mann wieselflink hinaufsteigt, unter sich den Abgrund. Vielleicht ist man ist im falschen Film, schiesst es einem durch den Kopf, und dies ist Spiderman, der ein Hochhaus erklimmt, oder man hat aus Versehen die Fast Forward Taste gedrückt oder das alles ist ein Trick. Irrtum. Der Film bildet nur ab, was sich in Realität an der Schwindel erregend senkrechten Wand abgespielt hat. Ueli Steck ist einer der weltbesten Kletterer und Bergsteiger - und er ist der Schnellste. Er hat alle drei grossen Nordwände der Alpen in Rekordzeit solo begangen: den Eiger, das Matterhorn und die Grandes Jorasses.

„Wenn du nicht hinaufkommst, bist du selber schuld“

Der Eiger ist sein Zuhause, er war schon achtundzwanzig Mal in dieser Wand. Als Kind, in Langnau im Emmental, spielte er zunächst Eishockey, weil seine älteren Brüder ebenfalls Eishockey spielten. Mit zwölf Jahren entdeckte er das Klettern, und es gefiel ihm besser als der Mannschaftssport, bei dem so viel von den Mitspielern abhängt und nach einem verlorenen Spiel alle probieren, jeweils den anderen die Fehler in die Schuhe zu schieben. So nahm er es jedenfalls wahr. Das Klettern und später das Bergsteigen faszinierten ihn, weil da alles von einem selbst abhängt. Es ist simpel, und es gibt keine Ausrede: „Wenn du nicht hinaufkommst, bist du grundsätzlich zuerst einmal ganz selber Schuld“. Das stachelte seinen Ehrgeiz an. Denn ehrgeizig ist er, und Leistung ist ihm wichtig. Es beeindruckt ihn zwar, in der Natur zu sein, aber das Naturerlebnis steht für ihn beim Klettern und Bergsteigen nicht im Vordergrund, sondern immer der Sport.


Mit Leichtigkeit zum Rekord

Mit achtzehn Jahren kletterte Ueli Steck zum ersten Mal die Eigernordwand. Seine erste Solobesteigung des Eiger dauerte zehn Stunden. 2003 schaffte der Südtiroler Alpinist und Bergführer Christoph Hainz die Wand in der Rekordzeit von viereinhalb Stunden. Das forderte Ueli Steck heraus und führte 2007 zu einem der wichtigsten Erfolge in seiner Bergsteigerlaufbahn, der Eiger Speed Begehung in drei Stunden vierundfünfzig Minuten. Damit war er „Weltmeister“, aber er wusste, dass er seine Grenze nicht erreicht hatte, dass er noch schneller sein konnte. Also hat er nochmals ein Jahr investiert, hat Leistungstests gemacht und Ausdauer trainiert, ist in die Wand gegangen, um die Stellen zu untersuchen, die ihn Zeit gekostet hatten, und hat neue Bewegungsabläufe gefunden, die ohne Seilsicherung möglich sind.
Nach seinem ersten Rekord wurde kritisiert, er habe Haken seiner Vorgänger benutzt, um sich hinaufzuziehen. Beim Bergsteigen ist es an sich normal, dass man nicht jedes Mal neue Haken einschlägt, sondern mit dem umgeht, was andere hinterlassen haben. Aber Ueli Steck beschloss, das nächste Mal ohne Seilsicherung zu klettern. Und das hat er 2008 gemacht: er ist in zwei Stunden siebenundvierzig Minuten die Eigernordwand hinaufgeklettert, ohne einen der vorhandenen Haken anzufassen. Ein Seil hat er für den Notfall zwar mitgenommen – wenn er in eine Wand steigt, muss er auch aus eigener Kraft wieder heraus kommen können, das ist Ehrensache -, hat es aber nicht gebraucht.
Für diese Aktion hatte er zuvor vier Kilo abgenommen und nur ein Minimum an Gepäck mitgenommen, darunter einen halben Liter Flüssigkeit und ein paar Powergels und
Energieriegel. So war er insgesamt neun Kilo leichter als beim ersten Rekord. Denn Gewicht kostet Zeit, und ihn fasziniert, was man an sportlicher Leistung aus sich herausholen kann, wenn man Ballast abwirft. Leichtigkeit und hohes Tempo sind längst zu seinem Markenzeichen geworden.


Sport auf höchstem Niveau

Der gelernte Zimmermann war sich schon als Zwanzigjähriger über seine Leidenschaft für das Bergsteigen im Klaren. Jahre lang hat er von der Hand in den Mund gelebt, hat immer wieder ein paar Monate gearbeitet, um die nächste Kletterreise finanzieren zu können. Dass er einmal vom Bergsteigen würde leben können, hielt er aber für höchst unwahrscheinlich. Das gelingt nur ganz wenigen.
2003 nahm er seinen Mut zusammen und eine Karriere als Profibergsteiger in Angriff. Er gründete die Ueli Steck GmbH, die inzwischen zu einem kleinen Unternehmen gewachsen ist. Es gibt ein Büro, eine Homepage und ein Team, das ihm zur Seite steht.
Heute, mit dreiunddreissig Jahren, ist das Bergsteigen sein Beruf. Er ist ein Spitzensportler, der sein ganzes Leben nach seinen Projekten am Berg ausrichtet. Darin ist er sehr konsequent. Er trainiert Klettern und Ausdauer, plant jede Begehung bis ins kleinste Detail, bereitet sich aufs Sorgfältigste vor, liebt Strukturen und Kontrolle. Er sei eben ein richtiger Deutschschweizer, sagt er augenzwinkernd.
Sein Trainer und Physiotherapeut stellt mit ihm das Trainingsprogramm zusammen.
Mit einem Ernährungswissenschaftler bestimmt er sein Gewicht und den entsprechenden Anteil von Kohlehydraten und Eiweiss in seiner Nahrung. Je nach
dem, ob eine Expedition oder Sportklettern ansteht, nimmt er gezielt zu oder ab.
Das Regime ist äusserst streng – und doch klingt es asketischer, als es ist: Ueli
Steck isst und kocht gern und bäckt auch schon mal in einem Basiscamp eine Rüeblitorte.
Gut zu klettern, Rekorde zu brechen, Erstbesteigungen zu riskieren und zu bestehen genügt nicht, um auch geschäftlichen Erfolg zu erzielen. Er hat inzwischen gelernt, seine Projekte zu kommunizieren, Marketing zu betreiben und kreative Ideen zu entwickeln, wie er das publizieren kann, was er tut. Seine Expeditionen werden von Sponsoren finanziert, von Bergsportfirmen etwa, für die er Produkte testet und mit entwickelt. Einen grossen Teil seines Einkommens erarbeitet er mit seinen Vorträgen, die er schreibt, zusammenstellt und programmiert. Dabei hilft ihm die hervorragende Dokumentation des Fotografen, Bergsteigers und Freundes Robert Boesch, der Ueli Steck in Aktion filmt und fotografiert. Für seinen Vortrag „Der Alleingänger“ sass er dreihundert Stunden am Computer, um die Materialfülle in eine Präsentationsform zu bringen. Es ist eine Arbeit, die er sehr mag, weil sie ihm erlaubt, zu reflektieren, was er tut und wo er steht im Leben. Jetzt schreibt er an einem neuen Buch und sieht im Schreiben eine Perspektive für die Zukunft. Denn Ueli Steck ist realistisch. Das sportliche Niveau, auf dem er jetzt ist, kann er noch einige wenige Jahre halten. Danach wird er sich neue Herausforderungen suchen müssen.


Der Alleingänger

Er liebt es, allein im Hochgebirge unterwegs zu sein. Es ist ein Eintauchen in die majestätische Landschaft, ohne Ablenkung. Dann spürt er, wie klein und unwichtig er ist. Aber er spürt auch die Kraft, die in ihm steckt, seine Körperbeherrschung, seine Fähigkeit zur Konzentration, seine Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen. Während einer Begehung ist er absolut fokussiert. Er kontrolliert seine Technik beim Aufstieg, seinen Pulsmesser, seine Bewegungsabläufe. Der Gipfel ist nur eine Etappe, danach muss man wieder hinunter. Wenn er unten ist, braucht er ein paar Tage, um zu realisieren, was er da gerade gemacht hat. Und danach wertet er alle Daten minutiös aus.
Beim Alleingang muss der Bergsteiger mit sich selbst klar kommen. Alles ist seine Leistung. „Das kann ein sehr schönes Gefühl sein“, sagt Ueli Steck. Die grossen Stars unter den Bergsteigern sind seiner Ansicht nach oft nicht die, die „den Karren gerissen haben“, sondern die, die das bessere Marketing haben. Im Solo aber kann man nicht „bescheissen: entweder du packst es oder du packst es nicht“.
Er bezeichnet das Bergsteigen als Lebensschule, weil die Selbstverantwortung bei diesem Sport im Zentrum steht. Keine Ausreden sind möglich. Man trifft alle Entscheidungen selbst und trägt die Konsequenzen zu hundert Prozent. Wenn die Entscheidung, links zu gehen, falsch ist, stellt sich das schnell heraus, und es bleibt einem nichts anderes übrig, als die daraus entstehenden Probleme allein zu lösen. „Man muss immer im eigenen Garten aufräumen und kann nie anderen etwas zuschieben. Ein einfaches Leben“, sagt er.


Die grössten Herausforderungen

Ueli Steck verweigert sich den Mystifizierungen und den Superlativen. Er wird in den Medien gern als Extrembergsteiger bezeichnet, aber er lehnt das Wort „extrem“ ab. Die Leute nennen seiner Meinung nach das extrem, wovor sie Angst haben. Das Bergsteigen sei durchaus ein Beruf der grossen Herausforderungen wie der Tengkampoche Nordwand, dem Eiger oder dem Matterhorn. Aber die grössten Herausforderungen seien, zufrieden zu sein und die kurze Zeit, die man als Mensch auf der Erde zur Verfügung hat, für das zu nutzen, was einem wichtig ist. Bewegung, Leistung, Weiterkommen sind zentrale Pfeiler seines Lebens. „Sobald du stehen bleibst, bist du wie gestorben“, sagt er. Das bedeutet für ihn gar nicht „ immer weiter, immer schneller“. Es bedeutet einfach, nicht in Routine zu verfallen.
Er denkt, er werde einmal akzeptieren können, dass seine Leistung und seine Motivation abnehmen, und froh sein, nicht mehr trainieren und den ganzen Aufwand betreiben zu müssen. Denn er wird bis dahin seinen Bewegungsdrang ausgelebt und seine Expeditionen hinter sich haben. Er wird in zehn Jahren nichts aufgeschoben und nichts verpasst haben, das er bereuen könnte. Menschen, die im Alter der Höchstleistung und dem Abenteuer nachrennen, sind für ihn solche, die nicht auf ihr Gefühl gehört und nicht versucht haben, ihre Träume zu leben.


Achttausender gibt es vierzehn Stück

Im Moment interessierten ihn die Achttausender, und davon gibt es auf der Erde vierzehn Stück. Er hat seine Technik und seinen Stil, die auf Leichtigkeit und Geschwindigkeit basieren, am Eiger aufgebaut und dann an den Grandes Jorasses und am Matterhorn begonnen, sie auf Routen anzuwenden, die er nicht kennt. Er hat in seinen Speed Begehungen seine Technik erprobt und perfektioniert. Jetzt ist er daran, sein Konzept auf den Himalaya zu übertragen. Im Frühling 2009 hat er seinen ersten Achttausender, den Gasherbrum II in Pakistan (8035m) bestiegen. Die Expedition im Herbst 2009 führt ihn auf den Makalu in Nepal. Er hat eine Route gewählt, die schon begangen wurde, und will zeigen, dass eine Solobegehung dieser Route im Alpinstil, mit möglichst leichtem Gepäck, möglich ist.
Damit ist auch ein inhaltlicher Aspekt, eine Botschaft verbunden. Ueli Steck kritisiert das westliche Konsumdenken, er hält es für falsch, weil es am authentischen Erlebnis vorbeigaloppiert. „Es gibt Leute, die sich den Mount Everest kaufen“, sagt er, „die ihn nicht erleben“. Sie gehen mit viel Material, mit Sauerstoffflaschen, mit grossem technischen und personellen Aufwand hinauf, weil sie es sich leisten können. Wie man sich eben das grosse Auto kauft, weil der Nachbar es auch hat. Diese Leute haben für ihn dort oben nichts zu suchen. „Sauerstoffflaschen sind ein Beschiss.“, sagt er, „Jeder, der damit auf dem Mount Everest gestanden ist, ist nicht wirklich dort gestanden“. Für diese Leute wäre ein kleinerer Berg, den sie aus eigener Kraft und ohne Riesenausrüstung begehen können, ein echtes und nachhaltigeres Erlebnis.


Annapurna – die unzugängliche Göttin der Ernte

Ein Berg verweigert sich dem Spitzensportler bisher hartnäckig: die Annapurna. Der Name dieses Massivs im Himalaya bedeutet „die Nahrung Spendende“ oder „die Göttin der Ernte“. Sie ist der am seltensten bestiegene Achttausender, denn sie gilt als schwer zugänglich und wegen der hohen Lawinengefahr als äusserst riskant. Zahlreiche berühmte und weniger berühmte Bergsteiger haben dort ihr Leben gelassen. Umso erstaunlicher ist es, dass sie zugleich der erste Achttausender ist, der jemals von Menschen bestiegen wurde. 1950 bezwang die legendäre französische Expedition von Maurice Herzog und Louis Lachenal den Berg.
Ueli Steck versuchte im Mai 2007 die Erstbegehung der Annapurna auf einer neuen Route über die Südwand. Zunächst zwangen ihn die schlechten Wetterverhältnisse zu langen, die Geduld auf eine harte Probe stellenden Tagen des Wartens im Basislager. Als er den Aufstieg endlich wagte, traf ihn in der Wand ein Stein am Kopf. Er erwachte mehr als 200 Meter unterhalb der Absturzstelle und konnte aufgrund seines zertrümmerten Helms rekonstruieren, was geschehen sein musste. Trotz Gehirnerschütterung und Prellungen stieg er unter grössten Schwierigkeiten zum Basislager ab. Die Expedition wurde in der Folge abgebrochen.
2008 unternahm er zusammen mit Simon Anthamatten einen zweiten Versuch. Diese Besteigung wurde durch den Notruf einer anderen Expedition, der Ueli Steck im Basislager erreichte, verhindert. Die Expedition des Spaniers Inaki Ochoa de Olza war auf 7400 Metern in Bergnot geraten. Steck und Anthamatten eilten zu Hilfe, aber ihr Aufstieg vom Camp auf 4000 Metern Höhe bis zu den Verunglückten dauerte zwei Tage. Inaki Ochoa de Olza war nach einem Gipfelversuch zusammengebrochen und starb trotz der Medikamente, die Ueli Steck ihm verabreichte, noch vor Ort. Sein rumänischer Begleiter musste wegen massiver, durch zu langen Aufenthalt in grosser Höhe verursachter gesundheitlicher Probleme notfallmässig zu Tal begleitet werden. In dieser Höhe sind Rettungen mit dem Helikopter nicht möglich.


Zukunftsweisende Erfolge

2009 ist in der Karriere von Ueli Steck bisher ein erfolgreiches Jahr. Der Speed Rekord am Matterhorn von einer Stunde sechsundfünfzig Minuten, freies Klettern „on sight“ des „Golden Gate“ am El Capitan (USA), dem mit 1000 Metern Höhe grössten freistehenden Granith-Monolithen der Erde, die Besteigung seines ersten Achttausenders, des Gasherbrum II, und die bedeutendste Auszeichnung des Bergsports zieren neu die Sammlung seiner Triumphe.
Die Auszeichnung „Piolets d’Or“ 2009 ging an Ueli Steck und Simon Anthamatten für ihre grossartige Erstbegehung im Alpinstil der Tengkampoche Nordwand (6500 m) in Nepal im April 2008. Dieser Preis, der auch „Oscar des Alpinismus“ genannt wird, freut Ueli Steck ganz besonders, weil er hinter seiner inhaltlichen Ausrichtung stehen kann. „Piolets d’Or“ kommuniziert zukunftsweisend, worum es heute beim Bergsteigen geht: um aus eigener Kraft erreichte Ziele, um Innovation und Kreativität im Erproben neuer Routen, um hohes technisches Niveau bei gleichzeitig sparsamem Einsatz technischer Mittel, um reduzierten materiellen Aufwand, um Respekt allen Beteiligten, der einheimischen Bevölkerung, der Natur und den künftigen Bergsteigergenerationen gegenüber.


Das riskante Leben

Wenn Ueli Steck sagt, Klettern sei für ihn nichts anderes als Ferien, und er sei glücklich, es jederzeit tun zu können, und nicht immer bis zum Feierabend oder bis zum Wochenende damit warten zu müssen, glaubt man ihm das sofort. Für ihn ist es der grösste Reichtum, diesen so unbürgerlichen Beruf ergriffen zu haben. Seine blauen Augen strahlen und scheinen immer noch die Landschaften widerzuspiegeln, die er hoch oben gesehen hat. Er spricht so unbeschwert und entspannt vom Bergsteigen, als handle es sich um einen Sonntagsspaziergang. Man vergisst beinahe, dass in den senkrechten Wänden, in denen er sich so gern bewegt, die kleinste Unachtsamkeit, der geringste Fehltritt tödlich sein können.
Sein persönliches Risiko schätzt er trotzdem gering ein. „Wir wissen ja alle nicht, was morgen passiert. Bei einer Begehung ist diese Ungewissheit nur ein klein wenig grösser“, sagt er lächelnd. Angst habe man nur vor dem Unbekannten. Er aber kenne sich und verlasse sich ganz auf sich selbst.
Seine Frau, auch sie eine leidenschaftliche Kletterin und Bergsteigerin, lebt die ganze intensive Vorbereitungszeit seiner grossen Projekte mit und war schon einige Male an seinen Expeditionen beteiligt. Er hat ihr Vertrauen. Aber wenn der Augenblick kommt, in dem er allein zum Gipfel aufbricht, ist die Anspannung für sie enorm. Und wenn alles vorbei ist, räumt er liebevoll ein, sei sie so fertig wie er.


UELI STECK

1976 Geboren in Langnau im Emmental. Lebt in Ringgenberg bei Interlaken.
2002 Erstbegehung des Mount Dickey in Alaska
2005 Solobesteigungen der Nordwand des Cholatse (6440 m) und der
Ostwand des Tawoche (6505 m) im Everest-Gebiet
2007 Eiger Speed Begehung in 3 Stunden 54 Minuten
2008 Neuer Eiger Speed Rekord 2 Stunden 47 Minuten
2008 Erstbesteigung der Tengkampoche Nordwand (6500 m)
2008 Speed Rekord Grandes Jorasses 2 Stunden 21 Minuten
2009 Speed Rekord Matterhorn 1 Stunde 56 Minuten
2009 Auszeichnung „Piolets d’Or
2009 „Golden Gate“ Route am El Capitan/USA
2009 Besteigung des Gasherbrum II (8035 m) im Karakorum Gebrige /Pakistan
2009 Expedition zum Makalu/Nepal
2010 Free Rider El Capitain/USA
2011 Shisha Pangma Südwand 
2011 Cho Oyu
2012 Mount Everest
 

Der schnellste Mann am Berg

Die DVD ist jetz bei SF erhältlich.
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